Kategorie: Wissenswertes

Was bedeutet „Wäger“

Im Transportgewerbe ist es notwendig, ein System zu haben, mit welchem man Waren erfassen kann. Diese können per Stück, Gebinde oder Gewicht erfasst werden. Um zu gewährleisten, dass das Wiegen immer in der korrekten Art und Weise geschieht, gibt es den Begriff des „Wägers“. Diese Person, welche die Ausbildung zum Wiegen einer Ware hat, nennt …

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Ehrungen für Bürger in der Gemeinde Maxdorf

Eine Gemeinde hat Arbeiter, Angestellte und Beamte, welche die kommunal notwendigen Arbeiten verrichten. Diese erledigen nur die wichtigsten Arbeiten. Glücklicherweise fügt es sich so, dass sich viele Bürger ehrenamtlich und ganz ohne Bezahlung in den verschiedensten Bereichen wie Sport, Vereinsarbeit usw. engagieren und damit das Leben in einer Gemeinde erst spannend und lebenswert machen. Im …

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Was ist „Vu pour validation avec bicyclette“?

Darunter war ein Dokument zu verstehen, welches den Inhaber des als Einwohner (in diesem Fall Maxdorf) eines Ortes auswies. Es diente der Registrierung und wurde im Jahre 1945 von der zuständigen Militärbehörde ausgestellt. Das Dokument war kein Personalausweis. Es untersagte gleichzeitig das Verlassen des Wohnortes und war stets mitzuführen. Bericht: Ferdinand Fiedler Dokument ist im …

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Keltische und römische Funde in der heutigen Gemarkung von Maxdorf und Umgebung

G. Gärtner, Aachen; 12.11.2018 Die keltischen und römischen Funde sind schon in der Maxdorfer Ortsgeschichte von Walter Sattel [1] und auch im 1. Band der Ortsgeschichte von Fußgönheim [2] detailliert beschrieben, wobei gerade das benachbarte Fußgönheim wohl einer diesbezüglich am besten untersuchten Orte der Pfalz ist und sehr viele Funde und Fundstellen aufweisen kann. Die …

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Der Holzhof, die Geburtsstätte von Maxdorf

Die Saline Philippshall in Bad Dürkheim benötigte zur Gewinnung von Salz riesige Mengen an Holz zur Erhitzung der Sole. Dieses Holz wurde in den Wäldern um Neustadt an der Weinstraße geschlagen und musste von dort nach Bad Dürkheim transportiert werden. Das Transportproblem wurde gelöst, indem man einen Wassertransportweg aus natürlichen, sowie aus künstlich geschaffenen Wasserstraßen …

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Ihm haben wir’s zu verdanken…

Maximilian Maria Michael Johann Baptist Franz de Paula Joseph Kaspar Ignatius Nepomuk stammte aus einer Seitenlinie der Wittelsbacher und wurde am 27. Mai 1756 in Schwetzingen bei Mannheim als fünftes Kind von Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld-Bischheim und dessen Frau Maria Franziska von Pfalz-Sulzbach geboren. Nach dem Tod des Vaters, im Jahre 1767, kam er in …

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Geschichte der Rhein-Haardt-Bahn

Maxdorf erhält Anschluss an die weite Welt   Im Jahre 1903 nahm Bürgermeister Rudolf Bart aus Bad Dürkheim die in den 1880er Jahren abgebrochenen Versuche, eine Bahnverbindung zwischen Bad Dürkheim und Mannheim, über Oggersheim und Ludwigshafen zu schaffen, wieder auf.

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Geschichte der Post in Maxdorf

Alten Berichten nach fuhren schon im Jahre 1783 immer dienstags Postwagen durch das „Pfälzische Dorf“, den Holzhof. Sie verkehrten auf der Poststrecke von Frankfurt nach Metz und mussten von Oggersheim kommend am Holzhof vorbei nach Bad Dürkheim. Neben Briefen wurden auch Wertsendungen, Pakete und Personen befördert. Nach der Gründung von Maxdorf, im Jahr 1819 fiel …

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Die Pfalzreise des Reichspräsidenten von Hindenburg

Der 19 Juli 1930, ein Samstag, brachte für uns Pfälzer ein denkwürdiges Erlebnis. Das verehrungswürdige Oberhaupt des Kreises, Reichspräsident Hindenburg (bis September wird er 83 Jahre alt) hat den Pfälzern gelegentlich seiner Reise durch das befreite Gebiet einen Besuch abgestattet. Die Städte Germersheim, Speyer, Neustadt, Dürkheim und Ludwigshafen und als einzige Gemeinde des Amtsbezirkes Frankenthal, …

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Rund um Haus und Hof (auch in Maxdorfer Dialekt)

von Ferdinand Fiedler Die Häuser von Maxdorf waren in den Anfangsjahren nicht sehr groß und wurden im Allgemeinen als Häuschen ”Haiselscher” bezeichnet. Die ersten Häuser waren meist aus ungebrannten Lehmsteinen gebaut. In den Häusern gab es in der Regel keine Keller und auch keine Klosetts. Die Klosetts nannte man Plumpsklo “Blums-gloo” Sie waren meist in …

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Ausdrücke rund um die Landwirtschaft und die Sprechweise in Maxdorfer Mundart

Treibhaus “Draibhaus“ So nennt man die Gewächshäuser, welche Anfang der 20 Jahre in fast allen Landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz kamen. Die Treibhäuser wurden meistens an die äußeren Südmauern der Scheune “Schajer” im eigenen Garten angebaut. Es sah fast so aus, wie in heutiger Zeit ein Wintergarten. So waren sie vor den kalten Winden geschützt und …

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Interessantes aus der Landwirtschaft

Von Ferdinand Fiedler Maxdorf ist weit über die Grenzen von Rheinland Pfalz bekannt als Gemüsemetropole. Um die geernteten Produkte der Landwirtschaft transportieren und auf die Märkte bringen zu können mussten spezielle Transportbehälter benutzt werden. Behälter für Gemüse und Obst, (auch im Maxdorfer Dialekt) Die Behältnisse waren meist aus Spanstäben oder dünnen Leisten und konnten sowohl …

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Loszettel? Was ist das?

Von Ferdinand Fiedler Als Looszettel wurden notarielle Ausfertigungen von Anteilen an Gegen-ständen oder auch Grundstücken bezeichnet, welche bei Verlosungen von den Teilnehmern “gelost” wurden.

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Steigbrief? Was ist das?

Von Ferdinand Fiedler Als Steigbrief bezeichnete man im 19. Jahrhundert eine Urkunde, welche den Kauf, beziehungsweise den Kaufvertrag über ein Grundstücke oder Gebäude “beurkundet” hat. Dieser Akt wurde auch damals schon von einem Notar ausgefertigt.

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Bezeichnungen der Liegenschaften innerhalb einer Gemeinde

Von Ferdinand Fiedler Gemarkung Als Gemarkung bezeichnet man das zu einer Gemeinde/Stadt gehörende Gemeindegebiet. Die Grenzen dieses Gebietes werden mittels Marksteinen in ihren Grenzen “markiert”.

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