Mrz 03 2018

Alles was geblieben ist…

Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass dem Verein im Frühjahr 2017 ein leicht gerundetes Bruchstück aus Metall mit der Aufschrift „MAXDORF“ zugegangen ist.

Nach anfänglichem Rätselraten, was dies sein könnte, wurde das Bruchstück durch Herrn Walter Sattel der Glockensachverständigen, Frau Birgit Müller, zur Prüfung übergeben.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Es ist ein Trümmerteil der ehemals kleinsten Glocke der kath. Kirche „“ in Maxdorf aus dem Jahre 1935. Es ist aus Bronzeguss und stammte von der Glockengießerei Hamm in Frankenthal.

Das Gewicht der Glocke betrug 178 kg. Ihr Läuteton war das „cis“. Gewidmet war sie Maria.

Die Glocke überstand den 2. Weltkrieg. Ihre beiden Schwestern dagegen wurden in den Jahren 1918 beziehungsweise 1942 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen.

Die kleinste Glocke von 1935 wurde 1953 in Frankenthal eingeschmolzen und ihr Material wurde für das neue Geläut der Kirche im Jahre 1953 verwendet. Lediglich das kleine Glockenstück mit der Aufschrift „MAXDORF“ blieb erhalten und der Pfarrei „St. Maximilian“ übergeben.

Der Verein freut sich, dass das Bruchstück über Umwege in seinen Besitz gelangt ist. Wir werden es aufbewahren und bei besonderen Anlässen der Öffentlichkeit präsentieren.

Bericht: Walter Sattel und Ferdinand Fiedler

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