Historie zur Gründung des „Männergesangvereins Harmonie Maxdorf“

Im Kontrollbuch des Männergesangvereins Harmonie ist zu lesen, dass durch die „Einberufer“ Emil Schmitt, Georg Zimmermann, Valentin Marnet, Johannes Sehr und Michael Marnet „zu einer Gründungsversammlung eingeladen wird“. Versammlungsort ist der Saal der Wirtschaft „Zum Löwen“.

Zu den Einberufern kommen weitere 30 Männer hinzu, hier namentlich aufgeführt:

Zimmermann Karl, Koob Konrad, Schimbeno Otto, Koob Heinrich, Guhmann Paul, Sattel Walter, Elsel Paul, Guhmann Hermann, Hauck Tobias, Kraft Hugo, Reinhardt Kurt, Bellmuth Johannes, Kreutz Heinz, Lauer Kurt, Hermann Michael, Streibert Peter, Elsel Otto, Wieme Otto, Marnet Elwin, Kreutz Philipp II, Reis Otto, Kreutz Rudolf, Schmitt Heinrich, Messing Paul, Hirschbiel Karl I, Schimbeno Karl, Kreutz Adam, Sattel Martin, Heilmann Georg, Lamb Philipp.

Sie alle gelten als Mitbegründer des Vereins in seiner heutigen Form. Herr Schmitt eröffnet um 21.00 Uhr die Versammlung. Eine Tagesordnung nach Punkten gibt es nicht. Er begrüßt die Anwesenden und gibt den Zweck der Versammlung bekannt. Er geht sofort zur Namensgebung über und macht den Vorschlag „Männergesangverein Harmonie Maxdorf“. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen, nachdem man sich einig ist, dass ein Name der vorher bestehenden Vereine nicht gewünscht ist. Somit ist die Geburtsstunde des „Männergesangverein Harmonie Maxdorf“ der 6. Februar 1949.

Herr Georg Zimmermann spricht die Dirigentenfrage an und gibt bekannt, dass der Lehrer Herr Kiefer aus Fußgönheim sich bereit erklärt habe, dem Verein dafür zur Verfügung zu stehen. Der Jahresbeitrag wird auf 4,- DM (1,- DM vierteljährlich) festgelegt. Die „Einberufer“ werden von der Versammlung als vorläufiger Ausschuß anerkannt und haben sich in der Verteilung der Plätze folgendermaßen geeinigt.

1. Vorstand: Schmitt Emil
2. Vorstand: Sehr Johannes
Schriftführer: Koob Heinrich
Beisitzer: Georg Zimmermann, Michael Marnet, Valentin Marnet


Alte Schule und 1. Vereinslokal der Harmonie „Zum Löwen“ an der Maxdorfer Hauptstraße (B. Schmidt, 1988)

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