50 mal das Gleiche und doch jedesmal anders

Eine ganz besondere und erstmals gezeigte Ausstellung mit 50 Portraits des Namensgebers von Maxdorf konnte der Verein für Geschichte und Kultur in Maxdorf am 15. September 2019 im Atelier von Theobald Hauck eröffnen.

Anlass war der 200ste Namenstag der Gemeinde Maxdorf durch König Maximilian I Joseph, König von Bayern, im Jahre 1819.

Der Verein hat von privaten Sammlern aus einem Pool von Kupferstichen, Stahlstichen und Lithografien insgesamt 50 Portraits ausgewählt und diese der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine Ausstellung in dieser Konstellation gab es bisher nicht und dürfte deshalb einmalig sein.

Die Ausstellungseröffnung wurde vom Flötenkreis der Johanneskirche Maxdorf musikalisch mit Werken aus der Zeit um 1860 umrahmt, was von den Zuhörern mit viel Beifall honoriert wurde.

Der Flötenkreis der Johanneskirche

Etwa 90 Personen haben die Ausstellungseröffnung besucht und den Ausführungen von Professor a.D. Wolfgang Kunz zu den einzelnen Portraits gelauscht. Sie konnten so Bekanntes, Neues und manch Kurioses über den Namensgeber erfahren. In seinen Ausführungen ging Herr Kunz auch auf viele Einzelheiten von Maximilian I Joseph ein und fügte auch einige Anekdoten aus dem Leben des auch heute in Bayern noch sehr präsenten und beliebten Monarchen seinen Erläuterungen zu den einzelnen Portraits an.

Porfessor Kunz erklärt den Besuchern der AQusstellung die Exponate

Der Verein hat mit einem eigens von Stefan Graf gestalteten Ausstellungskatalog, der kostenlos zu erhalten war, den Besuchern die Möglichkeit eröffnet, zu jedem Portrait weitere Einzelheiten nachzulesen.

Es darf erwähnt werden, dass alle gezeigten Portraits in Privatbesitz sind und der Verein sich geehrt fühlt, diese als erster Aussteller zeigen zu dürfen.

Besucher beim Studium des Ausstellungskatalogs
Interessierte Besucher
Professor Kunz im Gespräch mit Besuchern
Zwanglose Gespräche beim Umtrunk nach der Vernisage

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung haben der Verein und als Mitveranstalter die Ortsgemeinde Maxdorf und der Rhein-Pfalz-Kreis die Besucher zu einem Umtrunk eingeladen.

So konnte in einem zwanglosen Gespräch das gerade Erlebte in lockerer Atmo-sphäre noch einmal mit dem Referenten besprochen werden, was als durchaus positiv von den Besuchern empfunden wurde.

Wir bedanken uns:

  • bei Frau Hofmann, die dem Verein das Atelier ihres Vaters, Theobald Hauck für die Zeit der Ausstellung zur Verfügung gestellt hat,
  • dem Flötenkreis der Johanneskirche Maxdorf für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung,
  • Herrn Professor a.D. Wolfgang Kunz für die sachkundige Erläuterung der einzelnen Portraits,
  • der Ortsgemeinde Maxdorf und dem Rhein-Pfalz-Kreis als Mitveranstalter,
  • sowie den Helfern im Hintergrund für die Bewirtung der Besucher im Anschluss an die Ausstellung.

Bericht: Ferdinand Fiedler

Fotos: Stefan Graf

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