{"id":957,"date":"2019-05-18T12:29:11","date_gmt":"2019-05-18T10:29:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maxdorfer-geschichte.de\/?p=957"},"modified":"2019-05-18T12:29:59","modified_gmt":"2019-05-18T10:29:59","slug":"geschichte-der-post-in-maxdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maxdorfer-geschichte.de\/?p=957","title":{"rendered":"Geschichte der Post in Maxdorf"},"content":{"rendered":"\n<p>Alten\nBerichten nach fuhren schon im Jahre 1783 immer dienstags Postwagen durch das\n\u201ePf\u00e4lzische Dorf\u201c, den Holzhof. Sie verkehrten auf der Poststrecke von\nFrankfurt nach Metz und mussten von Oggersheim kommend am Holzhof vorbei nach\nBad D\u00fcrkheim. Neben Briefen wurden auch Wertsendungen, Pakete und Personen\nbef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach\nder Gr\u00fcndung von Maxdorf, im Jahr 1819 fiel von den wenigen Einwohnern kaum\nPost an und wenn, so musste diese in Oggersheim abgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nerste amtliche Zustellungsbereich f\u00fcr Maxdorf wurde am 1.10.1858 der Stadt\nFrankenthal zugeteilt. Zu dieser Zeit kam der Brieftr\u00e4ger aus Frankenthal und\nsammelte die anfallende Post ein. Auch die ersten Briefk\u00e4sten wurden um diese\nZeit aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab\ndem 1. April 1864 \u00fcbernahm die Poststelle in Lambsheim die Zustellung f\u00fcr\nMaxdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nJohann Brendel in Maxdorf mit seiner Firma, er handelte mit Eisenwaren, einen\nVersandhandel er\u00f6ffnete, stieg die Menge an Briefen und Paketen stark an. Die\nPostboten aus Lambsheim konnten die anfallende Menge nicht mehr bew\u00e4ltigen, so\ndass sich Johann Brendel gezwungen sah, die Pakete selber mit einem Fuhrwerk\nnach Lambsheim zur Poststelle zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er\nmachte beim Oberpostamt in Speyer eine Eingabe und so wurde mit Wirkung zum 1.\nMai 1896 in Maxdorf eine Postablage im Anwesen von Georg Leonhard I.\neingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt\nkonnte man dort auch Briefmarken kaufen und den \u00fcbrigen Postkram erledigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich\ndie Postzustellung erfolgte weiterhin \u00fcber die Poststelle in Lambsheim.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nMaxdorfer Gesch\u00e4ftsleute waren mit dieser L\u00f6sung allerdings nicht zufrieden, da\ndie Postboten die anfallenden Pakete nicht alle mitnehmen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nweitere Eingabe am 15.10.1897 in Speyer bewirkte, dass ab dem 1.8.1898 eine\n\u201eKarrenpostverbindung\u201c nach Lambsheim und Oggersheim eingerichtet wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>In\nder Fu\u00dfg\u00f6nheimer Stra\u00dfe 2 entstand ein Reitstall, welcher von Karl Sattel III.\ngeleitet wurde. Jetzt konnten bis zu 4 Personen und in einem separaten Wagen-kasten\neine gr\u00f6\u00dfere Menge an Postgut mitgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nPost wurde aber nur noch nach Oggersheim transportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nKarl Sattel III. am 16.September 1909 starb, \u00fcbernahm Jakob Guhmann III. bis<\/p>\n\n\n\n<p>7.\nSeptember 1913 das Amt des Postillions.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\n8. September 1909 \u00fcbernahm die neu gegr\u00fcndete Rhein-Haardt-Bahn Gesellschaft\nden Transport der Packst\u00fccke auf der neuen elektrifizierten Strecke und der\nPoststall wurde geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nPostablage wurde am 1.10.1898 in eine Postagentur umgewandelt, was zur Folge\nhatte, dass nun mehrmals t\u00e4glich Post zugestellt werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 1. August 1939 wurde aus der Agentur ein Zweigpostamt und ab 1.10.1960 ein Postamt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"659\" height=\"982\" src=\"http:\/\/www.maxdorfer-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/GeorgDick.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-958\" srcset=\"https:\/\/www.maxdorfer-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/GeorgDick.jpg 659w, https:\/\/www.maxdorfer-geschichte.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/GeorgDick-201x300.jpg 201w\" sizes=\"auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px\" \/><figcaption>Postbote Georg Dick im Dienst <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p>Die\nBef\u00f6rderung der Post durch die Rhein-Haardt-Bahn wurde am 2. Juni 1956 durch einen\nLKW &#8211; Service abgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Im\nZuge von Rationalisierungsma\u00dfnahmen wurde auch die Poststelle in Maxdorf am\n1.5.1999 aufgel\u00f6st und wieder in eine Postagentur, diesmal aber unter privater\nLeitung, in einem Schreibwarenladen in der Hauptstra\u00dfe 92 umgewandelt. Dort besteht\nsie auch heute noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Da\ndie Post auch f\u00fcr den Telefondienst zust\u00e4ndig war, wurde im Fr\u00fchjahr 1897 neben\nder Stra\u00dfe von Lambsheim nach Maxdorf eine Telefonleitung verlegt und so konnte\nam 1.6.1897 in der Postablage in Maxdorf auch eine Telegrafenstation mit\nTelefonbetrieb ihren Dienst aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nerste \u00f6ffentliche Fernsprechstelle in Form von Telefonh\u00e4uschen in Maxdorf gab\nes ab Februar 1907.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst\nnach und nach fanden Telefone in Privathaushalten Einzug.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute sind auch diese \u00f6ffentlichen Telefonh\u00e4uschen abgebaut, da mittlerweile das Mobiltelefon fl\u00e4chendeckend eingesetzt wird und kein Bedarf f\u00fcr \u00f6ffentliche Telefone mehr besteht.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bericht:\nFerdinand Fiedler<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:\nOrtsgeschichte Maxdorf von Walter Sattel<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alten Berichten nach fuhren schon im Jahre 1783 immer dienstags Postwagen durch das \u201ePf\u00e4lzische Dorf\u201c, den Holzhof. 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